Alno wird wieder produzieren

Unter dem Namen Neue Alno GmbH werden im deutschen Pfullendorf demnächst wieder Küchen produziert. Noch im ersten Quartal 2018 sollen gemäss dem britischen Investor RiverRock die ersten Elemente vom Band laufen. 410 der ehemals über 2000 Beschäftigten werden nun wieder in der Produktion arbeiten.

 

Deutschlands zweitgrösster Küchenhersteller hatte im Juli Insolvenz angemeldet und später aus Geldmangel die Produktion eingestellt. Weil sich kein Käufer fand, hatte der Insolvenzverwalter im November das Aus für den Küchenbauer und die Entlassung aller Mitarbeiter verkündet. Im Dezember wendete sich dann das Blatt: Ein Investor übernahm Maschinen, Grundstücke und Markenrechte für rund 20 Millionen Euro.

 

Der britische Investor RiverRock gehörte zu den Alno-Gläubigern und hatte dem überschuldeten Traditionsunternehmen im Sommer bereits einen Notkredit über sechs Millionen Euro gewährt. Die Geschäftsleitung der Neuen Alno GmbH betont, dass mit RiverRock ein Eigentümer eingestiegen sei, der einen schuldenfreien Start ermögliche.

 

Gegenwärtig laufen Vorbereitungen zur Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs und der Produktion. Inzwischen haben mehr als 300 Ex-Alno-Beschäftigte den neuen Arbeitsvertrag unterschrieben, der rückwirkend zum 1. Januar in Kraft tritt. Die Wochenarbeitszeit der Mitarbeiter wurde ohne Lohnausgleich von 35 auf 40 Stunden erhöht. Gleichzeitig reduzierte man die Löhne, je nach Quelle zwischen 20 und 30%. 

 

 

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