Das Glas verändert sich

Im Fensterbau könnte schon bald eine neue Glastechnologie Bedeutung erlangen. Schaltbares, elektrochromes Fensterglas kann bei freiem Blick in die Aussenwelt störendes Blendlicht verhindern. Gleichzeitig lassen die Gläser gemässigtes Tageslicht ins Gebäude eindringen und reduzieren infrarote Lichtanteile, so dass die Räume im Sommer kühler bleiben. Böden, Bilder und Möbel bleichen weniger aus, weil das UV-Licht an den Fenstern ausgefiltert wird.

 

 

Solches Smart Glass verringert die Energiekosten, die für Heizungen oder Kühlanlagen in Gebäuden anfallen. Dank Nanotechnologie und Elektrochromismus kann das Sonnenlicht je nach Bedarf entweder geblockt oder durchgelassen werden. Der Begriff Smart Glass wird in Fachkreisen auch als Intelligent glass, Switchable glass, Smart windows oder Switchable windows bezeichnet.

 

Da die Sonnenschutz-Funktion bereits integriert ist, bietet Smart Glass eine elegante Alternative zu üblichen mechanischen Systemen wie Storen. Zudem ist der finanzielle Aufwand durchaus mit konventionellen Lösungen vergleichbar. Weil sich dank der Glastechnologie die Ausgaben für Strom, Heizung und Klimaanlage jedoch um bis zu 20% reduzieren können, liegen die Gesamtbetriebskosten dieses Systems langfristig darunter.

 

Die Idee, Fensterscheiben bei Bedarf zu tönen, ist nicht neu: Sonnenschutzgläser aus den 1980er Jahren veränderten ihre Farbe, indem eingebettete Flüssigkristalle oder photochemisch aktive Moleküle auf Wärme und Licht reagierten. Der Nachteil dieses Systems bestand darin, dass man es nicht steuern konnte. Das Glas verdunkelte sich automatisch bei einer bestimmten Lichteinstrahlung.

 

 

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