Nicht misslungen sondern gewollt: Hocker mit gebrochenen Eckverbindungen. 
Die Ausfälzung über der Bruchstelle verhindert, dass man sich verletzen kann. 
Bei dieser Tisch-Variante wird der Bruch mit einer Glasplatte abgedeckt. 
Bänke mit verstellbarem Tisch aus Esche: Risse und Äste gehören dazu. 

Der Hingucker: Bruch-Möbel

Holz ist nicht perfekt, es weist Unregelmässigkeiten und Risse auf – und es kann brechen. Diesen schlechtesten aller Fälle versuchen alle Leute die mit Holz arbeiten zu vermeiden. Der finnische Möbelschreiner und Designer Jalmari Laihinen hingegen stellt den Holzbruch in den Mittelpunkt seiner Möbel.

 

«Holz ist nicht nur ein Material», sagt Jalmari Laihinen, «es war einmal ein lebender Baum.» Dieser Respekt für den Werkstoff stand am Anfang seiner Kollektion «Broken» (englisch für zerbrochen). Sie umfasst mittlerweile Tische, Hocker und Bänke sowie an die Wand zu montierende Regale.

 

Gezielt lässt Jalmari Laihinen dass Massivholz seiner Möbel quer zur Faser brechen – oder mindestens knicken. Denn entsprechend stabilisiert, sollen die Eckverbindungen immer noch die nötige Festigkeit aufweisen. Vor allem Eiche, aber auch andere ringporige Holzarten wie Esche und Ulme eignen sich für diese Technik und ergeben die gewünschten Bruchbilder.

 

 

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