Der Hingucker: Eine sehende Schutzhaube

Unfälle an Kreissägen kommen leider immer wieder vor. Um die Maschinen sicherer zu machen, gibt es mehrere Ansätze, zum Beispiel das «SawStop»-Prinzip aus den USA. Aber auch die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg hat ein System entwickelt, das vor versehentlichem Berühren des Sägeblattes schützt.

 

 

Kernstück dieses Systems ist ein spezieller optischer Sensor, der zuverlässig menschliche Haut von den Werkstücken unterscheiden kann. Weil er das für menschliche Augen unsichtbare Nah-Infrarot-Spektrum nutzt, funktioniert der Sensor bei allen Hauttypen. Über ihn kann eine Sicherheitsvorrichtung an der Schutzhaube angesteuert werden, welche dann innert Millisekunden reagiert.

 

Eine Weiterentwicklung des Systems stellt die Schutzhaube automatisch auf die jeweils optimale Höhe ein: Der Sensor misst das zugeführte Werkstück, die Haube fährt auf die entsprechende Höhe. Registriert der Sensor menschliche Haut, verharrt die Schutzhaube in der aktuellen Höhe und verhindert so einen Unfall. Eine integrierte Kamera überwacht den Bereich unter der Schutzhaube, um sie nach dem Entfernen der Werkstücke wieder auf den Tisch abzusenken.

 

 

In den Betrieben werden Schutzhauben an Tischkreissägen oft in viel zu hoher Position fixiert oder sogar ganz weggeschwenkt. Das «Smart.Hover» genannte System soll diese gefährliche Praxis technisch entschärfen. Im Moment steckt es allerdings noch in der Entwicklungsphase.

 

 

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