Der Hingucker: Gut geschraubt

Schrauben und Muttern aus Holz zu fertigen gilt als sehr anspruchsvoll. Was früher geübte Drechsler in Handarbeit und mit viel Fingerspitzengefühl als Einzelstücke hinkriegten, müsste heute auf CNC-Bearbeitungszentren als Serienarbeit möglich sein. Müsste eigentlich. Aber ganz so einfach ist es nicht. Neben dem richtigen Werkzeug und einem entsprechenden Fräsprogramm ist vor allem das Aufspannen eine Herausforderung.

 

 

Eine ganz raffinierte Produktionsmethode für diese anspruchsvolle Arbeit hat Schreinermeister Hermann Platschka aus dem bayrischen Törring (D) entwickelt. Die Schraubenrohlinge spannt er in einer Lehre senkrecht ein und fräst so das Aussengewinde. Für die Muttern verwendet er eine lange Leiste, in welche er die Innengewinde in einem bestimmten Abstand zueinander durchgehend einfräst. 

 

Zum Bearbeiten der Sechskantform am Schraubenkopf beziehungsweise an der Mutter nutzt Hermann Platschka die bereits vorhandenen Gewinde. Damit lassen sich die ziemlich kleinen Werkstücke sicher auf einer Lehre aufspannen. 

Ein wichtiger Faktor in dieser Bearbeitung sind die verwendeten langen Schaftfräser. Ein Fehler im Fräsprogramm kann sie erheblich beschädigen.

 

 

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