Der Hingucker: Völlig verdreht

Der Pavillon «Twist» fällt durch seine verdrehten Lärchenholz-Lamellen auf. Die vertikalen Linien bieten ein optisch interessantes Spiel von Sichtschutz und Einblick. Neben ihrer besonderen ästhetischen Wirkung sorgen die unter Spannung stehenden Lamellen für die notwendige Steifigkeit und Tragfähigkeit der gesamten Konstruktion.

 

 

Die Lamellen stecken oben und unten in asymmetrisch angeordneten Schlitzen, die sowohl im Sockelbereich als auch in die Deckenplatte aus Brettsperrholz gefräst wurden. Diese Bearbeitungen waren nur dank der durchgängig digitalisierten Planung und Fabrikation möglich. Zum Verdrehen und Einsetzen der Lamellen waren hingegen altbewährte Hilfsmittel gefragt: Lange Hebel, Bolzgewichte und nicht zuletzt der schwere Hammer.

 

Entwickelt und gebaut wurde «Twist» von sechzehn Studierenden im Rahmen des Master Studios des Instituts für Architektur und Medien der TU Graz (A). Für den Aufbau verwendeten die Studenten eine Hilfskonstruktion, welche die Deckenplatte stützte. Nach Beendigung der Arbeiten konnte man dieses Gerüst wieder entfernen.

 

Der Pavillon „Twist“ ist aber mehr als nur eine Projektarbeit der Studierenden. Er ist zugleich Prototyp für mehrere Infopoints aus Holz, die das touristische Angebot des Bezirkes Murau (Bundesland Steiermark) an verschiedenen Stellen der Region präsentieren sollen.

 

 

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