Der Einsturz beschädigte die Maschinen zur Furnierherstellung massiv. 
Von Hand versuchten Soldaten die 1,5 m hohe Schneedecke vom Dach zu schaufeln. 

Hallendach eingestürzt

Die massiven Schneefälle beeinträchtigen jetzt auch die Holzbranche: Unter einer riesigen Schneelast stürzte die Produktionshalle des Furnierherstellers und -verarbeiters Rohol im oberösterreichischen Rosenau ein. Auf dem Hallendach lag die weisse Pracht rund 150 cm hoch. Dies, obwohl der Ort nur 700 Meter über Meer liegt. 

 

Rund 70 Soldaten standen einen Tag lang im Einsatz, um mit Schaufeln den Schnee von dem gefährdeten Dach zu entfernen. Kurz nachdem sie am Abend in die Kaserne zurückkehrten um am nächsten Tag weiterzufahren, ist das Dach eingebrochen. Statik-Berechnungen der 40 m breiten Halle mit einer Spannweite von 15 m hatten ergeben, dass die Belastung pro Quadratmeter maximal 300 kg beträgt. Ab 400 kg wurde die Situation als kritisch eingeschätzt. 

 

In der eingestürzten Halle befinden sich die vier Produktionslinien des Unternehmens zur Herstellung von Rohfurnier. Nach ersten Schätzungen ist ein Schaden von mindestens 10 Millionen Euro entstanden. Die Anlagen zur Herstellung von furnierten Platten sind dagegen nicht betroffen, die Weiterverarbeitung des Furniers läuft weiter. Im Moment können Rohfurnier-Lagerbestände genutzt werden, und es laufen Gespräche um Furniere zuzukaufen.

 

Rohol beschäftigt rund 110 Mitarbeitende, der Exportanteil liegt bei 65%. Die grössten ausländischen Märkte sind Deutschland, die Schweiz und Skandinavien. Bekannt ist das Unternehmen für seine Innovationen im Furnierbereich, die mit zahlreichen internationalen Designpreisen ausgezeichnet wurden.

 

 

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