Radioaktive Holzpellets?

Über die Feiertage gab es Aufregung um radioaktiv verstrahlte Holzpellets. In Thüringen (Deutschland) alarmierte ein Mann die Feuerwehr, nachdem er mit einem privaten Geigerzähler angeblich routinemässig seine Pelletlieferung untersucht hatte. Die Aktion zog einen mehrstündigen Polizei- und Feuerwehreinsatz mit sich, während dem ganze Strassen gesperrt wurden.

 

Messungen des aufgebotenen Strahlenschutzes bestätigten die Strahlung. Allerdings lagen diese rund 2500mal unter dem Grenzwert, der für Menschen gilt, die beruflich mit radioaktiven Material arbeiten. «Es lag zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung oder den Besitzer der Holzpellets vor», betonte der Einsatzleiter.

 

Das Ganze erinnert an eine Situation vor einigen Jahren, als ebenfalls über radioaktiv verstrahlte Holzpellets berichtet wurde. Damals ging es um Pellets aus Weissrussland und der Ukraine, die via baltische Staaten nach Mitteleuropa gelangten. Auch da waren die festgestellten Mengen äusserst gering. Später stellte sich heraus, dass die Meldungen von Mitbewerbern im Pelletmarkt bewusst gestreut wurden.

 

Pellets aus Schweizer Holz sind bezüglich radioaktiver Strahlung in jedem Fall unbedenklich.

 

 

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