Schweizer Holz: Positive Ökobilanz

Eine ETH-Studie zeigt, dass die Schweiz in Sachen Holz relativ gut unterwegs ist. Denn die Autoren gehen davon aus, dass durch die Verwendung von Holz der CO2-Aussstoss jährlich um 2 bis 3,1 Millionen Tonnen abnimmt - bei einem Gesamtausstoss von 52,6 Millionen Tonnen. Diese Reduktion erkläre sich zu zwei Dritteln durch die Umstellung von Öl und Gas auf Holz bei den Heizungen. Der Rest sei auf den verstärkten Einsatz von Holz im Bau und in der Möbelherstellung zurückzuführen.

 

Dennoch gibt es Optimierungspotenzial: „So lange die Nutzung von Holz in nächster Zeit nicht zunimmt, ist das Recycling von Holzabfällen ökologisch nicht sinnvoller als das Verbrennen“, sagt Florian Suter, Mitautor der Studie. Wenn man etwa Spanplatten aus Abfällen herstelle, bringe das kaum Vorteile, da es letztlich vor allem zu einer kleineren Holzernte führe, obwohl die Waldbestände derzeit sehr hoch seien.

 

Um das Potenzial von Holz noch besser ausschöpfen zu können, sollte man es dort einsetzen, wo es die grössten Vorteile bringt. Das gilt vor allem für Baumaterialien und Energie. Die grösste Umweltbelastung entsteht durch die energieintensive Herstellung von Papier, gefolgt von Heizungen in Haushalten und industriellen Prozessen, der Herstellung von Platten und der Holzernte.

 

Mit der ETH-Studie im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms «Ressource Holz» wurden die ökologischen Auswirkungen von Holz in der Schweiz für die ganze Wertschöpfungskette untersucht: vom Fällen der Bäume bis zum Recycling oder Verbrennen, einschliesslich Herstellung von Halbfabrikaten wie Papier, Platten und Holzpellets. 

 

 

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