Was brennt besser?

Nach wie vor kämpft der Baustoff Holz gegen das Vorurteil, dass er im Brandfall schlechte Eigenschaften aufweise. Dass dem nicht so ist, beweist das lettische Holzunternehmen Pavasars mit einem eindrücklichen Brandversuch: Zwei Musterhäuser – eines aus Holz, das andere aus herkömmlichen Baustoffen – wurden parallel nebeneinander angezündet.

 

 

Das Holzhaus bestand aus einer Holzrahmenkonstruktion mit innenliegender Vorsatzschale aus Gipskarton. Die Decke lag auf einem Massivholz-Unterzug und es wurden Holzfenster montiert. Beim anderen Musterhaus erstellte man die Wände aus Betonziegeln mit Gipskarton-Vorsatzschale, die Decke mit einem Stahlträger und es kamen reine Kunststofffenster zum Einsatz. Beide Dächer wurden zudem mit einem 2 t schweren Gewicht belastet.

 

Mit einer Kerze, die ein Sofa entzündete, wurden beide Häuser gleichzeitig in Brand gesetzt. Bereits nach 7 Minuten schlugen die ersten Flammen aus den Kunststofffenstern des Hauses mit Betonwänden. Dadurch entzündete sich auch die Fassade schnell. Die Holzfenster des Holzhauses dagegen hielten 35 beziehungsweise 40 Minuten lang dem Feuer stand.

 

In der 37. Minute brach die Decke des Betonhauses ein. Von ihm stand fünf Minuten später, als der Versuch abgebrochen wurde, nur noch das Mauerwerk. Beim Holzhaus hielt das Dach mit dem Zusatzgewicht stand: Der Unterzug brannte zwar an, seine Kohleschicht verhinderte aber das Durchbrennen. Beim anderen Haus verbog sich der Stahlträger um 25 mm, was den Deckeneinsturz bewirkte.

 

 

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