Wieder eine Produktion weniger

Weil sie ihre Glasverarbeitung im Mittelland neu strukturiert, wird die Glas Trösch Gruppe ihre Produktion in Bolligen bei Bern aufgeben und in die grösseren Betriebe von Bützberg BE und Oberkulm AG verschieben. Davon betroffen sind in Bolligen 37 Mitarbeiter. Das Verkaufsbüro soll dort bleiben und es ist geplant, 12 Mitarbeitende weiter zu beschäftigen. 

 

In Bolligen werden Isoliergläser für den Fenster- und Fassadenbau produziert. Glas Trösch schreibt in seiner Medienmitteilung, dass die Fensterbau- und Flachglasbranche einen strukturellen Wandel durchlaufe. Verarbeitete Gläser und komplett verglaste Fenster würden aus den Nachbarländern und insbesondere aus Osteuropa zu tiefen Preisen angeboten, was den Kostendruck verstärke.

 

Als Reaktion auf den starken Importdruck will Glas Trösch die gesamte Produktion für die Isolierglasfertigung weiter automatisieren und digitalisieren. Dies bedingt teure Investitionen und grössere Produktionsflächen. Damit gewinnbringend produziert werden kann, müssen die Anlagen gut ausgelastet werden und grössere Mengen herstellen.

 

Bereits 2015 hat Glas Trösch mit Pratteln und Volketswil zwei Produktionsstandorte geschlossen, auch in Bulle und Oftringen gab es verschiedene Änderungen. Heute beschäftigt die ganze Gruppe weltweit 5000 Mitarbeitende. Davon arbeiten 1770 Personen in der Schweiz, wo noch an 10 verschiedenen Produktionsstandorten Glas verarbeitet wird. Gemäss Firmenangaben wurde der Personalbestand in der Schweiz seit Januar 2018 um 60 Personen erhöht. 

 

 

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