FachInfo

Einschieben. Klicken. Fertig.

Wenn man den Topf mit Innensechskant einsteckt, klickt er im Konnektorbolzen ein.  
Eine 180-Grad-Drehung des Topfes spreizt den Konnektorkopf im hinterfrästen Loch. 

Lösbare Exzenterverbinder zum Zusammenziehen von Korpussen gibt es schon lange. Die von RWDM neu entwickelte Variante «nexu x» bietet nun eine gute Verbindung ohne zusätzliche Führung wie zum Beispiel Dübel. Die Beschläge werden werkzeuglos nur in einem Bauteil vormontiert – meist im Boden. Mit seinem Einfahrweg von nur 9 mm braucht der Beschlag kaum Platz beim Zusammenführen der Korpusteile.

 

 

Pro Verbinder sind im Boden zwei Bohrungen nötig, eine in der Kante und eine in der Fläche. Aussergewöhnlich ist hingegen die Bearbeitung in der Seite: Sie weist ein kleines Loch auf, das sich im Platteninnern erweitert. Eine solche Hinterfräsung ist nur mit CNC-Technik möglich. Im Vergleich mit anderen Verbindern mag das ein Nachteil sein. Er wird jedoch durch verschiedene Vorteile in anderen Bereichen mehr als kompensiert.

 

Zum Setzen der Beschläge schiebt man zuerst den dübelartigen Konnektor ins Loch in der Bodenkante. Anschliessend wird der kleine Topf so in die Flächenbohrung gesteckt, dass er im Konnektorbolzen einklickt. Weil sich die beiden Beschlagteile gegenseitig halten, können sie nicht herausfallen, auch nicht beim Transport.

 

Beim Zusammenbau des Korpus steckt man die Seite mit ihren Ausfräsungen über die aus der Bodenkante ragenden Konnektoren. Durch Drehen des Topfes mit dem Innensechskant spreizt sich der Konnektorkopf und zieht so die Teile zusammen. Die form- und kraftschlüssige Verbindung hält dauerhaft und ohne Nachziehen.

 

Die Einzelteile des «nexu x» lassen sich ebenso einfach demontieren, wie sie verbaut werden. Das ist wichtig bei Abänderungen und Umbauten. Der gleiche Beschlag eignet sich sowohl für Aussen- als auch für Mittelseiten. So wird das Planen vereinfacht, genauso wie die Lagerhaltung.

Der «nexu x» ist ab Frühjahr 2027 erhältlich.