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Fach-Info

Energieetikette für Fenster

Die Energieetikette gibt es bereits bei Elektrogeräten, Sanitärprodukten und Lampen. 
Vertreter der zertifizierten Hersteller, aussen die Geschäftsführer der zwei Verbände. 
Aufgrund des U-Werts werden die Fenster in sieben Effizienzklassen eingeteilt. 
Fenster der Klasse A gewinnen durch die Sonne mehr Wärme, als sie abgeben. 

Auf Beginn dieses Jahres wurde in der Schweiz die Energieetikette für Fenster lanciert.
Mit diesem landesweit gültigen Label lässt sich das Energieverhalten von Fenstern auf einen Blick erkennen und vergleichen. Das schafft Entscheidungssicherheit und vereinfacht die Bauplanung. Die Energieetikette für Fenster entspricht den Etiketten, die man von Autos, Haushaltsgeräten, Sanitärprodukten und Lampen her kennt.

 

Am 19. Juni wurden die ersten sechs Fensterhersteller für das neue Label zertifiziert. Es sind dies folgende Firmen:

  • 4B Fenster AG, 6280 Hochdorf

  • Holzbau Bucher AG, 6064 Kerns

  • EgoKiefer AG, 9450 Altstätten

  • Internorm Fenster AG, 6330 Cham

  • Muster Fenster AG, 3175 Flamatt

  • Wenger Fenster AG, 3752 Wimmis

Auf der Energieetikette ist einerseits ersichtlich, wie viel oder eben wie wenig Wärme an kalten Tagen durch das Fenster entweicht. Andererseits berücksichtigt sie den Energiegewinn des Fensters durch Sonneneinstrahlung. Beide Effekte werden in der Formel berücksichtigt, die den «energieäquivalenten U-Wert Uw,eq» ergibt. Je tiefer dieser ist, umso besser ist das Fenster aus Sicht der Energieeffizienz.

 

Aufgrund des U-Werts werden die Fenster in sieben Effizienzklassen eingeteilt (von A bis G). Ein Fenster mit der Markierung A hat die beste Effizienz, ermöglicht über die ganze Heizperiode gerechnet sogar einen Energiegewinn, weil es über die Einstrahlung der Sonne mehr Wärme aufnehmen kann, als es nach draussen abgibt.

 

Die Etikette wird getragen vom Schweizerischen Fachverband Fenster- und Fassadenbranche (FFF), von der Schweizerischen Zentrale Fenster und Fassaden (SZFF) und vom Bundesamt für Energie (BFE). Sie ist freiwillig und nur in der Schweiz anwendbar. Ausländische Hersteller sind nicht verpflichtet, ihre Produkte zu etikettieren.