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Fach-Info

Es geht rund

Der «Ball Gouge» erfordert einen Winkelschleifer sowie etwas Gefühl und Übung. 
Die ringförmige Schneide erzeugt anstelle der fräsenden, eine meisselnde Drehbewegung. 

Mit dem kugelförmigen «Ball Gouge» von Arbortech kann man Holz unterschiedliche Strukturen verleihen. Nur etwas Übung und Gefühl mit dem Winkelschleifer sind nötig, um Oberflächen zu erzeugen, die wie handbehauen wirken. Mit dem Werkzeug kann man sowohl glatte Flächen nachträglich strukturieren als auch freie Formen aus dem vollen Holz arbeiten.

 

 

An der Kugel mit 30 mm Durchmesser ist eine ringförmige Schneide angebracht. Die besondere Schneidenanordnung erzeugt anstelle der fräsenden, eine stemmende beziehungsweise meisselnde Drehbewegung. Dadurch unterscheidet sich der «Ball Gouge» von ebenfalls kugelförmigen «ObriCut», welcher das Holz hobelt und sehr saubere Flächen schafft. Der wird üblicherweise in Handbohrmaschinen eingesetzt.

 

Durch die Spandickenbegrenzung des «Ball Gouge» lässt sich der Materialabtrag gut kontrollieren. Die Gefahr ist gering, dass sich das Werkzeug zu tief ins Holz gräbt. Während des Gebrauchs schärft sich die ringförmige Schneide ein Stück weit selber nach, was ihre Standzeit und Lebensdauer deutlich verlängert. Der Ring kann mehrmals gedreht und dann noch um 180° gewendet werden, weil beide seiner Aussenkanten schneiden.

 

Der aussergewöhnliche «Fräser» zeichnet sich aus durch gute Kontrollierbarkeit, hohe Leistung und vielseitige Einsatzbereiche. Damit können zum Beispiel kleinere Schalen, Holzlöffel sowie einfache Bildhauerarbeiten ausgeführt werden.

Der Kugelmeissel ist für alle Holzarten geeignet und passt auf jeden herkömmlichen 100 bis 125 mm Winkelschleifer mit M14 Gewinde. (hw)