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Advertorial

Für extreme Verbindungen

Die Errichtung einer der Akustikwände für die gemeindliche Musikschule Steinhausen. 
Eine Ellipse aus unterschiedlichen Teilen bildet die Grundlage der Wandkonstruktionen. 
Nach der CNC-Bearbeitung wurde der Clamex P-14 Verbinder manuell in die P-System Nut eingeschoben. 
Der Clamex P-14 erlaubt eine unglaublich vielseitige Verbindung für alle Winkel und Verbindungstypen. 
Eine Querfräsung wurde durchgeführt, um die selbstspannende E20 Lamelle einzuschlagen. 

Die Schreinerei Käslin AG ist besonders erfahren im Bereich Küchengestaltung und Innenausbau, übernimmt jedoch auch Spezialaufträge wie den prächtigen Aufgang zur Bibliothek Steinhausen oder die Errichtung der Akustikwände für die gemeindliche Musikschule. Dieses Projekt, das sogenannte Wanaka-Projekt, das ausschliesslich mit Lamello-Systemlösungen verbunden wurde, war der Anlass für unser Treffen mit Geschäftsführer Lukas Käslin. 

Und wenn die Mathematik eine Kunst wäre? 

Genau das beweist der ehemalige Züricher Architekt Urs B. Roth, heutiger Leiter des Ateliers für Konkrete Kunst. Er hat die mathematische Formel entwickelt, mit der die Akustikwände für die 23 Räume der Musikschule von Steinhausen konzipiert wurden. Eine Ellipse aus unterschiedlichen Teilen bildet die Grundlage der Wandkonstruktionen. 

 

Die 21 Teile, aus denen sich die Ellipse zusammensetzt, haben unterschiedliche Grössen, Winkel und Richtungen. Alle Wände bestehen aus insgesamt 5875 Teilen. Für dieses Projekt wurden insgesamt 10 t Material in einer Stärke von 19 und 22 mm benötigt. Eine wahre Mammutaufgabe, für die ein äusserst flexibles Verbindungssystem erforderlich war. 

 

«Nach mehreren Versuchen waren es schliesslich die Verbindungsbeschläge von Lamello und insbesondere das P-System mit Clamex P-14, die es uns ermöglicht haben, den komplexen Verbindungsanforderungen dieses Projekts gerecht zu werden», erklärt Lukas Käslin. Und warum? «Vor allem wegen der Einfachheit, Stabilität und Qualität des Systems.» 

 

 

Das P-System besteht aus einer Nut mit Hinterschnitt, in die Verbindungsbeschläge mit verschiedenen Funktionen eingeschoben werden können. So entstehen formschlüssige Verankerungen. Die Realisierung der P-System Nut wird auch durch die CNC-Technologie ermöglicht. Die Teile wurden mit der CAD-Software von Vectorworks aufbereitet und auf der 5-Achs CNC von Morbidelli gefräst. 

Der Clamex P-14 für extreme Verbindungen

Nach der Verarbeitung des Teils wurde der Clamex P-14 Verbinder manuell in die P-System Nut eingeschoben. Dieser Verbinder erlaubt eine unglaublich vielseitige Verbindung für alle Winkel und Verbindungstypen. Dank der geringen Tiefe des Beschlags können Gehrungsbeschläge in einem Winkel von 22,5 – 180° realisiert werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der Beschlag dank des Schwenkhebels problemlos zerlegbar ist. 

 

Insgesamt wurden für dieses Projekt ungefähr 9000 Clamex P-14 verbraucht. Darüber hinaus und um das Verschieben der einzelnen Teile zu vermeiden, wurde an allen Teilen eine zusätzliche Querfräsung durchgeführt, um die selbstspannende E20 Lamelle einzuschlagen. Deren gezahnte Unterlage ermöglicht eine Verankerung und zieht gleichzeitig das zu fertigende Teil an. Das ermöglicht eine Verbindung von erstklassiger Stabilität und Genauigkeit.

 

«Wie haben wir das eigentlich ohne P-System geschafft?», fragt Lukas Käslin schmunzelnd. «Heute ist das System von Lamello bei unserer Arbeit nicht mehr wegzudenken!» 

 

Der Bau der Akustikwand für die Musikschule der Gemeinde Steinhausen ist das Ergebnis der Zusammenarbeit mehrerer kompetenter Akteure. Dazu zählen der Geometrieingenieur Urs B. Roth vom Atelier für konkrete Kunst, das Architekturbüro MMJS Jauch-Stolz Architekten AG, das Bauleitungsbüro Widmer Partner und die Schreinerei Käslin.