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Fach-Info

Gleiche Akkus für viele Marken

 

Damit Handwerker bald nur noch ein Akku-System und ein Ladegerät mit sich führen müssen, öffnet sich Bosch gegenüber anderen Herstellern. Die sieben Unternehmen Wagner, Brennenstuhl, Sulzer, Klauke, Ledlenser, Lena Lighting und Sonlux kooperieren ab sofort mit Bosch. Sie bieten Spezialgeräte an wie Lacksprühsysteme, Baustrahler, Kartuschenpressen und akkuhydraulische Schneidwerkzeuge. 

 

Grosse Hersteller mit einem Vollsortiment sucht man unter den Partnern der «Akku-Allianz» also vergeblich. In Zukunft sollen aber noch weitere Marken auf das System setzen. Bosch selbst will sein Akku-Segment bis 2022 weiter ausbauen. Rund 100 Geräte sollen auf den Markt kommen. Der Anteil kabelloser Elektrowerkzeuge soll bis 2023 von heute 60% auf 80% steigen.

 

Grundlage des herstellerübergreifenden Systems ist die Akku-Technologie von Bosch. Von den 18-Volt-Akkus wurden gemäss Herstellerangaben weltweit bereits über 60 Millionen Stück verkauft. Die aktuellen Akkus sind rückwärtskompatibel für Akku-Werkzeuge bis 2008.

 

Seit 2018 gibt es bereits ein herstellerübergreifende Akku-System für Elektrowerkzeuge, das von Metabo initierte CAS (Cordless Alliance System). Inzwischen gehören ihm 17 Hersteller an, bis Ende 2020 sollen es 25 sein. Das Portfolio im 18-Volt-Bereich umfasst bereits heute mehr als 160 Maschinen und Geräte. 

Eine Kompatibilität mit dem CAS-System scheint für Bosch keine Option zu sein: «Aus Verantwortung für unsere Kunden halten wir an unserem bestehenden Akku-System fest.»