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Fach-Info

Küchenfronten aus PET-Flaschen

Die verwendete Kunststofffolie wird aus recycelten PET-Flaschen produziert. 
Auch der Spanplatten-Träger besteht aus recyceltem Holz. 
«Kungsbacka»-Küchenfronten von Ikea sind nur in schwarz erhältlich. 

«Kungsbacka»-Küchenfronten bestehen aus Spanplatten, die bis auf den Klebstoff aus recyceltem Holz produziert werden. Noch spezieller ist jedoch die äussere Deckschicht der Front: Eine Kunststofffolie aus fast 100% recycelten PET-Flaschen. Einzig bei den beigemischten Farbpigmenten handelt es sich um Fertigmaterialien.

 

Das Projekt für eine nachhaltige Küchenfront startete vor zwei Jahren. Gemeinsam mit dem italienischen Lieferanten 3B begann ein Team von Ikea recycelte Materialien zu testen. Diese Vorarbeiten führten schliesslich zur Entwicklung des neuen Werkstoffes, einer Kunststofffolie, die man aus weggeworfenen PET-Flaschen gewinnt, welche in Japan gesammelt werden.

 

Für die schwarze Folie einer 40×80 cm grossen «Kungsbacka»-Küchenfront werden rund 25 Halbliter-PET-Flaschen benötigt. Die grösste Herausforderung lag darin, aus dem recycelten Material eine Folie herzustellen, welche die gleichen Qualitätsanforderungen erfüllt wie Produkte aus neuem Material. Denn es war niemand bereit, bei der Qualität oder beim Preis Kompromisse einzugehen.

 

Das neue Produkt passt zum Bestreben von Ikea, den Anteil an recycelten Materialien zu erhöhen. Das Unternehmen sucht auch nach Möglichkeiten, um Materialien wie Papier, Fasern, Schaum und Kunststoff wiederzuverwerten.