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Fach-Info

Kugel als Gemüsefarm

Auf wenig Raum bietet der «Growroom» viel Platz für Gemüse und andere Pflanzen. 
Aus diesen Sperrholzteilen wird der «Growroom» zusammengefügt. 
Für den Aufbau sind nur Gummi-Hämmer und Schraubenzieher erforderlich. 
Die Entwickler Sine Lindholm und Mads-Ulrik Husum mit ihrem Werk. 

Lokale Nahrungsmittelproduktion als Alternative zum globalen Versorgungsmodell, und das sogar in der Stadt – das ist die Idee des Holzpavillons «Growroom». Dessen eigenwillige Form minimiert einerseits den nötigen Standplatz und maximiert andererseits die Fläche, auf der Grünes angebaut werden kann. Die 2,8 mal 2,5 m grosse Kugel bietet genug Platz, um das Gemüse von innen pflegen und ernten zu können.

 

Um dem grossen Interesse an «Growroom» gerecht werden zu können, geben ihn seine Entwickler nun als Open-Source-Projekt frei. Pläne und Bauanleitung können auf der Website kostenlos heruntergeladen werden. Es mache keinen Sinn, sich einerseits für die regionale Produktion von Lebensmitteln zu engagieren und andererseits Holzteile um die ganze Welt zu verschicken. Deshalb setze man auf die dezentrale Herstellung.

 

Für die Gemüsefarm aus Holz sind laut den Entwicklern von Space10 siebzehn Platten Sperrholz und 500 Schrauben erforderlich. Um den einzelnen Teilen die richtige Form zu verleihen, ist ein CNC-Bearbeitungszentrum oder ein Lasercutter erforderlich. Für den Zusammenbau reichen Gummi-Hämmer und Schraubenzieher aus.

 

Bei Space10 handelt es sich um das Innovationslabor von Ikea. Hier werden jeweils Profis und Experten aus Kunst, Design und Technologie für verschiedene Forschungsprojekte engagiert, die dann zu Prototypen, Ausstellungen, Veranstaltungen und Workshops führen können. Dabei geht es vor allem darum Trends aufzuspüren und umzusetzen.