Offene Türen
Die VST-GV in Solothurn war die erste unter Leitung des neuen Präsidenten Nik Schöpfer (stehend).



Die Generalversammlung des Türenverbandes VST in Solothurn war die erste unter Leitung des neuen Präsidenten Nik Schöpfer. Dieser konnte über eine gute Rechnung berichten und über das regelmässig stattfindende VST-Seminar mit Rekordteilnehmerzahl. Wichtig war auch das Schaffen einer Technischen Kommission. Sie hat mit dem Vorsitzenden Dominik Dischl ihre Arbeit aufgenommen. So ruht die Verantwortung im Verband auf mehr Schultern.
Abgang im Vorstand, Zugänge bei Mitgliedern
Nach 10 Jahren Vorstandstätigkeit wurde Hanspeter Künzli verabschiedet. Ab Sommer 2026 wird der Schreinermeisterverband VSSM somit durch eine andere Person im Vorstand des VST vertreten sein.
Zwei neue Mitgliederfirmen konnten sich an der GV vorstellen: Der Generalunternehmer Losinger Marazzi aus Bern und die Scherrer Schreinerei AG aus Niederhelfenschwil SG.
Der «Schweizer Weg»
Nach den ordentlichen Geschäften sprach Pascal Wüthrich von economiesuisse über die Bilateralen lll. Er empfahl den Türenbauern, den ausgehandelten Verträgen zuzustimmen und damit den «Schweizer Weg» weiterzugehen. Als entscheidende Punkte nannte er das Stromabkommen sowie das Mitmachen bei europäischen Forschungsprojekten. Und die konkretisierte Schutzklausel sei besser als das Kündigen der Personenfreizügigkeit.
Moderne und traditionelle Produktion
Am Nachmittag konnten die GV-Teilnehmer die Räumlichkeiten der Glutz AG besichtigen. Auf der Führung wurde die Produktion der bekannten Schlösser und Sichtbeschlägen gezeigt, aber auch die erforderliche Logistik. Viel Aufmerksamkeit erregte bei den Besuchern zudem die Manufaktur: Dort werden im Gussverfahren Einzelstücke und Kleinstserien hergestellt. Die Glutz AG beschäftigt insgesamt rund 290 Mitarbeitende.

