Riesiger Holzbär als Aprilscherz?
Die am 30. März kommunizierte Idee einer über 20 Meter hohen, Bären-Holzskulptur am Obersee in Arosa war Teil eines bewusst lancierten Aprilscherzes. Wer die Mitteilung von Arosa Tourismus aufmerksam las, hätte stutzig werden müssen: Der Baustart sei für Mai 2026 vorgesehen, stand da. Eine seriöse Planung und das zweifellos notwendige Baubewilligungsverfahren nehmen bestimmt mehr Zeit in Anspruch.
Das Ziel: Eine Diskussion anstossen
Tags darauf kam dann die Auflösung. Die frühzeitige Veröffentlichung vor dem 1. April sollte bewusst Aufmerksamkeit erzeugen und eine Diskussion anstossen. Gemäss Arosa Tourismus bestand das Ziel darin, die Idee eines neuen Wahrzeichens für Arosa zur Debatte zu stellen und ein erstes Stimmungsbild in Öffentlichkeit und Medien zu erhalten.
Zufrieden mit der Resonanz
Die Resonanz auf das Projekt habe gezeigt, dass das Thema auf Interesse stosse. Vor diesem Hintergrund prüfe man derzeit die nächsten Schritte. Dazu gehören unter anderem erste Abklärungen in Bezug auf Machbarkeit, Standort, Rahmenbedingungen sowie mögliche Verfahren rund um ein Baugesuch.
Muni Max als Vorbild
Die als Aprilscherz kommunizierte Idee war inspiriert vom hölzernen Muni Max, der 2025 am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Mollis für Schlagzeilen sorgte. Auch der angekündigte monumentale Bär in Arosa wurde als begehbar angepriesen. Das Projekt sollte die Symbolik des Bären als prägendes Element der Region aufnehmen.

