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Hingucker

Stägeli uf, Stägeli ab

Die «männliche» Treppe links unterscheidet sich deutlich von der «weiblichen» rechts. 
Ein integriertes Lichtband betont auch nachts die ungewöhnliche Linienführung. 
Über beide Treppen lässt sich das zentral platzierte Bett erreichen. (Auf Bild klicken) 
Der Stauraum unter den Treppen wird gut ausgenützt. (Auf Bild klicken) 
Klappen, Türchen und Schubladen unterhalb der «männlichen» Treppe. 

Eine männliche und eine weibliche Treppe prägen diese Loft-Wohnung eines jungen Paares. Der Mann benutzt die linke Seite und steigt über Stufen hoch, die mit Metall verkleidet sind. Beim Gegenstück auf der rechten Seite haben die Architekten feminine Eigenschaften in den Vordergrund gerückt. Hier betonen orange MDF-Platten die Zick-Zack-Geometrie des Treppenlaufes.

 

Gemeinsamer Treffpunkt ist das zentral über der Türe platzierte Bett. Diese Anordnung nutzt die vorhandene Raumhöhe ideal aus: Der Platz unter dem Bett wird dem Vorplatz im Bereich der Türe zugeschlagen. Dort steht viel Stauraum zur Verfügung, einerseits in Hochschränken, andererseits hinter Türchen und in Auszügen unter den Treppenstufen.

 

Ein oranges Band zieht sich durch die sonst ganz in weiss gehaltene Wohnung und betont das abgestufte Zwischengeschoss sowie die beiden Treppen. Und nachts kann man diese Linie noch mehr hervorheben: Ein integriertes Lichtband dient als Stimmungslicht oder auch als Orientierungshilfe im Dunkeln.

 

Die Loft-Wohnung steht in Budapest. Sie wurde von den beiden jungen Architekten Gergo und Péter Batizi-Pócsi vom Büro Batlab gestaltet.