Striebig expandiert
Robert Haas (links), Geschäftsführer Striebig mit Uwe Schiemann, Geschäftsführer Martin.
Die Striebig AG aus Luzern, Erfinder der vertikalen Plattensägen, übernimmt 100 Prozent der Anteile des deutschen Herstellers Otto Martin Maschinenbau GmbH & Co. mit Sitz in Ottobeuren. Mit dieser Übernahme bündeln die beiden Unternehmen ihre Kompetenzen im Bereich hochwertiger Holzbearbeitungsmaschinen, wie es in einer Mitteilung heisst.
Kaum Überschneidungen im Programm
Die Produktprogramme der beiden Unternehmen ergänzen sich gut. Striebig ist gemäss eigenen Angaben weltweiter Marktführer für vertikale Plattensägen und damit die damit verbundenen Zuschnitt-Lösungen. Die über hundert Jahre alte Firma Martin bietet ihrerseits eine breite Palette an Formatkreissägen, Tischfräsen, Hobel- und Schleifmaschinen.
Marke bleibt erhalten
Der Standort Ottobeuren und die Marke Martin bleiben erhalten. «Mit Martin übernehmen wir einen der renommiertesten Hersteller im Premiumsegment der Holzbearbeitungsmaschinen. Vor allem das Handwerk werden wir gemeinsam weiter stärken», sagt Robert Haas, Geschäftsführer der Striebig AG. Durch die Zusammenarbeit wollen die Unternehmen ihre Innovationskraft bündeln und neue Märkte erschliessen.
Gemeinsamer Auftritt ist vorbereitet
Für Insider kommt diese Übernahme nicht ganz aus heiterem Himmel. Schon im vergangenen Herbst gaben die beiden Unternehmen bekannt, an der Holz-Handwerk 2026 in Nürnberg mit einem gemeinsamen Stand aufzutreten. Die Fachmesse findet vom 24. - 27. März statt. Das Stand-Motto der beiden Hersteller lautet: «Getrennt sägen, gemeinsam stärker auftreten».

