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Fach-Info

Transparenz im Label-Dschungel

 

Die Energieklassen werden neu kundenfreundlicher ausgewiesen. Ab 1. März 2021 gilt für alle Elektrogeräte eine einheitliche Effizienzskala von A (sehr effizient) bis G (nicht effizient). Eine Erweiterung mit A+-Klassen - wie bisher beispielsweise bei Kühlgeräten - ist nicht mehr vorgesehen.  

Energielabel mit Luft nach oben

Die Effizienzklasse A bleibt zunächst frei. Das heisst, es gibt zum Zeitpunkt der Einführung der neuen Vorschriften keine A-Klasse-Produkte. Besonders sparsame Geräte (heute je nach Produktegruppe A+++ oder A++) werden vorläufig maximal der Klasse B zugordnet. Das schafft Anreiz zur Entwicklung von noch effizienteren Produkten.  

Produktegruppen

Die Umstellung auf die neue Energieetikette erfolgt stufenweise. Folgende Produkte kommen 2021 mit dem neuen Label in den Handel:  

  • Geschirrspüler, Waschmaschinen und Waschtrockner, Kühl- und Gefriergeräte

  • Displays wie TV-Geräte und Computer-Monitore

  • Leuchtmittel (Lichtquellen) ab 1. September 2021

Während der Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2021 (Leuchtmittel bis 31. August 2022) können «alte» und «neue» Energieetiketten im Markt sichtbar sein. Aufgrund neuer Messmethoden lassen sich die beiden Versionen nicht miteinander vergleichen. 

 

Schweizer Sonderlösung

Neu ist auf den Energieetiketten teilweise ein QR-Code abgebildet. Damit gelangt man direkt auf die EPREL Produktdatenbank der Europäischen Kommission, wo weitere Produkteinformationen abrufbar sind.

 

In der Schweiz sind Energieetiketten mit und ohne QR Code erlaubt, da die Hersteller nicht verpflichtet sind, die Daten für die in der Schweiz angebotenen Produkte in der EPREL auszuweisen.

 

Weitere Informationen unter newlabel (mw)