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Fach-Info

Wald&Holz spüren Frankenstärke

 

Als eigentliche Motoren für die Nutzung und Pflege des Schweizer Waldes gelten die Käufer von Rohholz. Hersteller von Schnittholz, Holzwerkstoffen, Papier und Pellets gehören dazu. Seit Aufhebung des Euro-Mindestkurses haben diese Unternehmen einen schweren Stand, wie die Task Force Wald + Holz + Energie in einer Medienmitteilung schreibt. Die Task Force vereinigt die Schweizer Rohstoffverbraucher aus dem Holz- und Energiesektor.

 

Die wichtigste Massnahme zur Abfederung der Nachteile des im Januar hochgeschnellten Frankens war die Senkung der Beschaffungspreise für Holz aus dem Wald und Restholz aus den Sägewerken. Damit hätten Waldbesitzer und Rohholzverarbeiter gemeinsam einen grossen Beitrag zur Verteidigung der Marktanteile von Schweizer Holz geleistet, schreibt die Task Force.

 

Die wirtschaftliche Situation der Rohholzverarbeiter bleibe jedoch sehr angespannt. Importprodukte sind im Januar postwendend um mehr als 10% billiger geworden. Dieser Preisdruck hat bei den Schweizer Produzenten zu Preissenkungen geführt und sich negativ auf den Binnenabsatz ausgewirkt. Exportierende Werke sind zusätzlich mit Währungseffekten konfrontiert.

 

Weiterverarbeiter und Konsumenten können mit der Wahl von Produkten und Pellets aus Schweizer Holz einen wichtigen Beitrag leisten zum Fortbestand einer inländischen Rohholzverarbeitung.