Wohin geht der Trend?
Kombinationen mit Stein und Metall ergeben einen hochwertigen, langlebigen Gesamteindruck.



Der Trendreport des Beschlagherstellers Blum fasst die aktuellen Küchen- und Wohntrends zusammen. Er basiert auf den wichtigen Fachmessen Salone del Mobile und EuroCucina, die beide vor kurzem in Mailand stattfanden. Sie gelten als globale Plattform für künftige Trends im Küchen- und Möbeldesign. Expertinnen und Experten formulieren in der Analyse ihre Einschätzungen. Ergänzt wird das Ganze durch Bildstrecken und kurze Videos.
Materialien
Dunklere Hölzer, insbesondere Eiche in tieferen Tönen, setzen sich stärker durch. Kombiniert mit Stein und Metall entsteht ein hochwertiger, langlebiger Gesamteindruck. Die Looks sind sehr authentisch, Bearbeitungsspuren und Schichten bleiben sichtbar. Biobasierte und nachhaltige Materialien spielen auch in der Möbelbranche eine Rolle.
Farben
Es dominieren warme Erdtöne wie Clay, Terracotta, Rost, Rosé bis hin zu Aubergine. Die Farbwelt wirkt geerdet und organisch – nicht laut, dafür wohnlich und atmosphärisch. Kanten werden entschärft und abgerundet. Kräftige Farbakzente dürfen als gezielt gesetzte Highlights nicht fehlen.
Strukturen
Neben cleanen Designs mit glatten Oberflächen, sorgen natürliche Strukturen für den individuellen Touch. Gestreifte oder geriffelte Oberflächen, matte Naturstrukturen und unsymmetrische Details laden zum Berühren ein. Gleichzeitig erzeugen Licht und Schatten in den strukturierten Oberflächen subtile Raffinesse.
Der Blum-Trendreport 2026 enthält auch spannende Details. Zum Beispiel die Beobachtung, dass Fronten zunehmend breiter ausfallen und durch umlaufende Profilrahmen akzentuiert werden. Dem zugrunde liegt eine Reduktion, wie man sie aus Japan und anderen asiatischen Ländern kennt: weniger Dekor, mehr Fokus auf Proportion, Funktion und Qualität der Materialien.

