Mit Pilzen gegen Pilzbefall

In der Schweiz stehen rund eine halbe Million Telefonmasten aus Holz. Die Swisscom hat auch schon andere Materialien getestet, erachtet Holz aber nach wie vor als die beste Lösung für ihre Masten. Allerdings möchte man die Verwendung umweltschädlicher Holzschutzstoffe verringern. Diese werden gebraucht, um die Masten vor holzzersetzenden Pilzen zu schützen.

 

Momentan haben die Holzmasten in der Schweiz eine Lebensdauer von rund 30 Jahren, was im Vergleich zu den Nachbarländern eine lange Zeitspanne ist. In absehbarer Zeit werden jedoch die heute eingesetzten Chrom und Bor aus Umweltgründen gesetzlich eingeschränkt. In Deutschland zum Beispiel gelten bereits heute strengere Vorschriften.

 

Das St.Galler Biotech-Unternehmen Mycosolutions, ein Ableger der Empa, hat jetzt ein Produkt entwickelt, das die Holzmasten auf natürliche Weise schützt. Es basiert auf der Tatsache, dass es in der Natur für jeden Schädling auch einen Nützling gibt. Die Entwickler fanden heraus, dass ausgewählte Trichoderma-Pilze die Schäden durch holzzerstörende Pilze stark reduzieren können.

 

Das neue Pilzprodukt erhält die Lebensdauer der Holzmasten oder kann sie sogar erhöhen und das bei Verwendung deutlich weniger giftiger Stoffe. Läuft beim Feldversuch alles wie geplant, soll der Pilz – sobald die Zulassung eingeholt wurde – flächendeckend zum Einsatz kommen.

 

 

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