Kontakt Mediadaten Offene Stellen inserieren
Hingucker

Alles Gute kommt von oben

Diese Möbel werden an der Decke verstaut und nehmen dort kaum Platz in Anspruch. Die Technik dahinter: Alle Elemente hängen an Gurten und lassen sich daran auf eine bequeme Höhe herunterfahren. Gesteuert wird das mit einer App. Kameras und Sensoren überwachen das Absenken. Der Motor fährt die Elemente nur dann komplett herunter, wenn sich kein Hindernis oder keine Person darunter befindet.

 

 

Die Schränke wissen jederzeit, was in ihnen lagert. Sensoren und Kameras scannen jeden Gegenstand, der in ein Modul gelegt oder herausgenommen wird. So kann man per Sprachsteuerung oder Tabletbedienung nach den benötigten Dingen suchen und das entsprechende Fach fährt herunter. Das auf künstlicher Intelligenz basierende System kann zusätzlich auch Terminkalender, Wetterbericht und Gewohnheiten einbeziehen. 

Ist das die Zukunft?

Das könnte dann etwa Folgendes ermöglichen: Am Morgen steigt man aus dem Bett und macht sich im Bad fertig. Man kommt heraus – und das Bett hängt wieder unter der Decke, während die für den Tagesablauf passenden Kleider in den bereits abgesenkten Fächern bereit liegen. Und natürlich auch die notwendigen Hilfsmittel, vom Notebook über Akten bis hin zum je nach Wetter notwendigen Regenschirm.

Knappen Wohnraum besser nutzen

Die Hightech-Möbel werden von Bumblebee Spaces aus San Francisco entwickelt. Das 2018 gegründete Unternehmen beschäftigt inzwischen schon 25 Mitarbeitende. Es verfolgt das Ziel, knappen Wohnraum besser zu nutzen. Möbel, die mehr als die Hälfte des Tages nur im Weg stehen und Platz wegnehmen, werden deshalb an der Decke verstaut. Das ist mit Raumhöhen ab 270 cm möglich. (hw)