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Hingucker

Die Kreissäge kanns

 

Auf den ersten Blick sieht dieser Untersetzer aus, wie wenn er geflochten wäre. Beim näheren Hinschauen fallen die kräftigen Holzabmessungen auf, die so nicht gebogen sein können. Also auf einem CNC-Bearbeitungszentrum gefräst? Nein, es handelt sich hier um acht Leisten, die ganz klassisch überplattet sind. Und zwar auf einer gewöhnlichen Kreissäge.

 

 

Der Pfannenuntersetzer ist also nicht geflochten, sondern wie ein herkömmliches Holzgitter mit Überplattungen zusammengefügt. Es besteht aus acht identischen Leisten, die sich – entsprechend gewendet – so zusammenstecken lassen. Ihren ungewöhnlichen dreidimensionalen Effekt erhält die Konstruktion durch schräge Bearbeitungen zwischen den Verbindungen. 

 

Eigentlich ist es naheliegend, dass man sämtliche Bearbeitungen an den gehobelten Leisten auf der Kreissäge ausführen kann. Denn alles erfolgt quer zur Längsrichtung. Um saubere Sichtflächen zu erhalten, ist es aber von Vorteil, das Sägeblatt durch einen für Querholz geeigneten Fräser zu ersetzen. Und ganz wichtig: die verwendeten Klebebänder müssen richtig gut halten. Nicht nur aus Präzisionsgründen, sondern auch wegen der Sicherheit.

 

Die Idee stammt vom amerikanischen Schreiner und Tüftler Andrew Klein.