FachInfo

Eine riesige Investition

 

Das Holzunternehmen Schilliger konnte sein neues Werk in Haltikon bei Küssnacht SZ in Betrieb nehmen. Es füllt eine Lücke in der Verarbeitungskette von Schweizer Holz. Denn seit dem Ende der Pavatex-Produktion 2019 wurden hierzulande keine Holzfaserdämmplatten mehr hergestellt. Neben der Fertigungslinie gehören auch das Hochregallager, ein Holzheizwerk sowie die grosse Photovoltaikanlage zur Investition von über 100 Millionen.

Schrittweise hochfahren

In den letzten Wochen erfolgte die schrittweise Inbetriebnahme der Anlagen. Am 21. Mai wurde dann die erste «Lignatherm» Holzfaserdämmplatte produziert. In der nächsten Phase wird die Produktion ebenfalls schrittweise hochgefahren. Dadurch lassen sich die Produktionsabläufe und das Qualitätsmanagement fein aufeinander abstimmen. Erst dann wird Schilliger Holz mit dem Ausliefern der ersten Holzfaserdämmplatten beginnen.

Produkte

Vorerst produziert «Lignatherm» druckfeste Holzfaserdämmplatten mit Rohdichten von 110, 140 und 180 kg/m³. Flex-Holzfaserdämmplatten mit 50 kg/m³ und Einblasdämmung führt das Unternehmen ergänzend als Handelsprodukte. Es ist aber möglich, die Anlagen zu einem späteren Zeitpunkt so zu erweitern, dass auch diese Produkte in Küssnacht am Rigi und aus Schweizer Holz hergestellt werden können.

Verkauf im In- und Ausland geplant

Für den Auslandmarkt gilt es zusätzlich, die Zertifizierungsprozesse voranzutreiben. Schon länger arbeitet das Verkaufs- und Marketingteam daran, die Märkte aufzubauen. Man setzt darauf, dass Bauen mit Schweizer Holz im Trend liegt. Dazu passt, dass die «Lignatherm» Holzfaserdämmplatten exklusiv auf dem Markt das Label Schweizer Holz tragen.