Hingucker

Gut getarnt

 

Arcade-Spielautomaten waren in den Achtzigerjahren gross in Mode. Inzwischen haben sie im Retro-Bereich wieder eine gewisse Bedeutung erlangt, unter anderem, weil man an ihnen zu zweit spielen kann. Doch die mannshohen Stationen brauchen viel Platz und sind wegen der auffälligen Gestaltung nicht in jedem Wohnzimmer gern gesehen. Dem will Les Cookson mit seinem «Swap Arcade» nun entgegenwirken.

 

 

Mit wenigen Handgriffen lässt sich die voll ausgerüstete Spielstation zum Verschwinden bringen. Allerdings: Das zugeklappte Möbel bietet keinen Stauraum. Seine Türen sind reine Dekoration. Nur zum Spielen aufgeklappt, bietet es im unteren Bereich Platz zum Versorgen von Spielkonsolen, Controller, Kabel und Zubehör.

 

Einen wichtigen Part bei der Verwandlung übernehmen die beiden Möbeltüren mit ihren unterschiedlichen Oberflächen innen und aussen. Im Spielmodus verschliessen sie den untenliegenden Stauraum. Beim Zusammenklappen des Möbels werden sie um 270 Grad geschwenkt. Dadurch verleihen sie den Seiten das richtige Dekor. Scharniere mit aussenliegendem Drehpunkt ermöglichen den grossen Schwenkbereich.

 

Das Gehäuse ist um einen Metallrahmen herum konstruiert und daran befestigt. Dieser Rahmen nimmt das Gewicht der Bedienelemente auf und bildet die Basis für die Drehbewegung. Um den Kraftaufwand beim Hochschwenken zu minimieren, ist «Swap Arcade» ausbalanciert. Verriegelungsstifte hinten und vorne sorgen für die nötige Sicherheit.