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Fach-Info

Kein Risiko im Aussenbereich

Bild: Norbert Roztocki/Arosa Welle/ moveart.swiss 

Nach erfolgreich verlaufenen Tests hat das acetylierte Accoya-Holz die bauaufsichtliche Zulassung vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) erhalten. Und zwar für alle Dimensionen. Dies im Gegensatz zu anderen modifizierten Hölzern, die teilweise keine oder eine auf bestimmte Dimensionen beschränkte Zulassung haben.

 

Anerkannte Forschungseinrichtungen führten mit Accoya-Schnittholz umfangreiche Langzeittests durch und ermittelten statische Werte. Die bauaufsichtliche Zulassung ist nach deutschem Baurecht erforderlich, wenn Terrassen oder konstruktive Elemente mit Höhen von über 80 cm aus Holz bestehen. Das gleiche gilt für den öffentlichen Bereich und bei mehrgeschossigen Bauprojekten. 

 

Die bauaufsichtliche Zulassung gilt für Accoya-Schnittholz in den Breiten 100 mm bis 250 mm mit einer Stärke von 25 mm bis 100 mm. Dabei kann das Holz sowohl flach- als auch hochkant verwendet werden. Eingesetzt wird es vornehmlich für Terrassen, Fassadenschalung, Fenster, Türen und Konstruktionen.

 

Accoya besteht aus Holz der Radiata-Kiefer, das durch Einbringen von Essigsäureanhydrid witterungsbeständig sowie widerstandsfähig gegen UV-Strahlen, Insekten und Schimmel wird. Es zeichnet sich durch sehr geringes Quell- und Schwindverhalten aus und weist gute thermische Isolationseigenschaften auf. Ohne Erdkontakt wird eine Lebensdauer von 50 Jahren garantiert, mit Erd- und Wasserkontakt eine solche von 25 Jahren.