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Fach-Info

Vorbeugen statt ersetzen

 

Immer wieder entstehen Kratzspuren an Verglasungen und Fenstern. Dies, weil sie meist Monate vor Bauvollendung eingebaut werden müssen. Entsprechend schwierig ist es in vielen Fällen, die Verursacher zu eruieren. Mit aufgespritzten temporären Schutzfolien lassen sich sowohl die Gläser selber als auch die Rahmen auf einfache Art vor Kratzern und Verschmutzungen schützen.

 

 

Die temporären Schutzfolien lassen sich am Ende der Bauphase ohne Werkzeug rückstandslos entfernen. Das reduziert den Aufwand für die Baureinigung wesentlich und minimiert die Gefahr von Beschädigungen durch unsachgemässes Putzen. Ein grosser Vorteil ist der geringe Zeitbedarf zum Aufbringen des Schutzes. Zudem entsteht weniger Abfall als bei jedem anderen Abdecksystem.

 

Der Schutzfilm wird erst nach der Montage, also auf der Baustelle aufgespritzt. Das Produkt «Protectapeel» kann man zum Beispiel mit Airless-, Airmixgeräten oder gewöhnlichen Spritzpistolen in einem Arbeitsgang auftragen. Möglich – aber weniger rationell – wäre es auch mit einer Rolle oder dem Pinsel. 

 

Nicht geeignet ist «Protectapeel» für poröse Untergründe wie Verputz, Backstein oder unbehandeltes Holz. Ausserdem gilt es beim Spritzen Overspray zu vermeiden, weil er sich nur mühsam wieder entfernen lässt. Im Innenbereich sollten die Folien spätestens zwölf Monate nach dem Auftragen wieder entfernt werden, an Fassaden bereits nach sechs Monaten. (hw)