Zukunfts-Fenster
Simone Wicherek erläuterte, wie man potenzielle Lernende gezielt ansprechen kann.



Als «Zukunfts-Fenster» führt der Fensterverband FFF regionale Branchentreffpunkte an sechs verschiedenen Standorten durch. So am 22. Oktober in Däniken SO bei der Tonet AG. Markus Hobi, Geschäftsführer beim FFF, nutzte die Veranstaltung, um über die aktuellen Tätigkeiten des Verbandes zu informieren. Unter anderem hob er hervor, dass jetzt alle Interessierten die bekannten Merkblätter kostenlos von der Website herunterladen können.
Fachkräfte von morgen ansprechen
Teil des Konzepts von «Zukunfts-Fenster» sind jeweils drei Fachreferate. Den Anfang machte Simone Wicherek von yousty.ch. Sie zeigte auf, wie man Jugendliche gezielt ansprechen kann, um offene Lehrstellen zu besetzen. Über Social Media kommunizieren, die eigenen Lernenden als Botschafter einsetzen und sie Videos produzieren lassen waren einige der Tipps. Und: die Eltern haben einen grossen Einfluss bei der Berufswahl!
Digitale Massaufnahme
Wie man die Massaufnahme von Fenstern vereinfachen kann, präsentierte Markus Lochmann (m.p.network). Die in Deutschland entwickelte Aufmass-App wurde dazu auf Schweizer Verhältnisse adaptiert. Jetzt lassen sich auf der Baustelle erfasste Masse direkt ins ERP übertragen und dort weiterverarbeiten. Das System funktioniert aufgrund der Bluetooth-Verbindung mit allen üblichen Erfassungsgeräten.
Baulogistik optimieren
Alois Blum von der Suva stellte Optibau vor. Dabei handelt es sich um ein Projekt, das die Suva mit den Arbeitgeberverbänden des Ausbaugewerbes und der Gewerkschaft Unia umsetzt. Hauptziel ist das Reduzieren schwerer körperlicher Arbeit und Rückenbelastungen durch eine vorausschauende Logistik auf Baustellen. Das Thema muss bereits früh in der Planungsphase einfliessen und in den Ausschreibungen berücksichtigt werden.
Kompetenz in Holzoberflächen
An der Veranstaltung durfte ein Rundgang durch die Tonet AG nicht fehlen. Das auf Holzoberflächen spezialisierte Unternehmen zügelte 2025 aus dem nahe gelegenen Dulliken in den Neubau nach Däniken. Neben einer beeindruckenden Infrastruktur für Lager und Logistik gibt es im modernen Holzbau auch verschiedene Schulungsräume. Die neu gegründete Campus to net GmbH nutzt sie für ihr Schulungszentrum für Handwerksberufe.

