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Fach-Info

Daten- und Sympathieträger

In Laax sind Keycards aus Holz Teil eines Klimaschutzprojektes ... 
... in Kitzbühel gehören sie zur Nachhaltigkeitstrategie. 

«Last Day Pass», so heisst die neue Keycard aus Holz, die in Laax (GR) in viel Handarbeit gefertigt wird. Einmal gekauft, lässt sie sich durch den integrierten Chip immer wieder neu aufladen. Die Einnahmen aus dem Kartenverkauf fliessen zu 100% in regionale Klimaschutzprojekte.

 

Die Karte besteht aus zwei Furnieren aus Schweizer Kirschbaumholz. Dazwischen kommt ein Flies und der Chip. Verklebt wird alles mit einer hitzebeständigen Spezialklebefolie. Diese ermöglicht das Gravieren und Ausschneiden mittels Lasertechnologie. 

 

Der «Last Day Pass» ist weitgehend bruchfest, wasserbeständig und verzieht sich nicht bei Kälte. Seine Stabilität entsteht durch die kreuzweise Verklebung der beiden Furniere und zu einem gewissen Teil auch durch den Chip.

 

Hergestellt wird der Skipass von der Enlain GmbH, die sich u.a. mit ihren Baukursen für Snowboards, Skis und Surfbretter einen Namen gemacht hat.

 

Holz liegt in der Luft

Laax ist das erste Skigebiet in der Schweiz, das Gästen und Einheimischen einen Skipass aus Holz anbietet. In Österreich setzt neu auch Kitzbühel auf diese wertige Alternative. Hergestellt werden deren Lifttickets von der Skidata GmbH aus Grödig/Salzburg (A).

 

Dass zwei Skigebiete beinahe zeitgleich - aber unabhängig voneinander - einen Skipass aus Holz lancieren, dürfte dem Trend nach mehr Nachhaltigkeit geschuldet sein. Denn auch im Bereich Kreditkarten oder Karten für Zutrittssysteme ist Holz auf dem Vormarsch. So will die Swiss Wood Solutions AG aus Dübendorf (ZH) noch in diesem Jahr hölzerne Smartcards auf den Markt bringen. (mw)