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Enkeltauglich?

 

Der Fachverband Fenster- und Fassadenbranche (FFF) führte seine Generalversammlung in Langenthal durch. Bei seinen Mitgliedern geniesst der Vorstand grosses Vertrauen, nahmen sie doch sämtliche Geschäfte ohne Gegenstimme an. Schwerpunkte waren im abgelaufenen Jahr unter anderem die Live-Fensterproduktion an der Holz in Basel, das erfolgreich abgeschlossene Brandschutzprojekt und verschiedene Bildungsthemen.

Der Gastreferent zum Thema

Beim FFF spielt das Thema Kreislaufwirtschaft aktuell eine grosse Rolle. Dies kam auch an der Generalversammlung zum Ausdruck. Als Mitarbeiter der Empa befasst sich Gastreferent Marcel Gauch mit Fragen zur Nachhaltigkeit von heutigen und zukünftigen Technologien. Gleichzeitig ist er Mitglied im Zentralvorstand von Gebäudehülle Schweiz, kennt sich deshalb auch mit Fenstern aus.

Gegen thermische Verwertung

Marcel Gauch zeigte auf, dass sich die auf der Erde verfügbaren Materialien nicht vermehren lassen. Das Gleiche gilt für die Energieträger Öl, Gas und Kohle. Entsprechend sollte man fertige Produkte lange verwenden, egal ob es Fenster, ganze Häuser oder Handys sind. Um die Energie- und Stoffwende zu schaffen, ist heute oft von Recycling die Rede. Doch nur die kaum noch Abfall produzierende Kreislaufwirtschaft ist laut Gauch «enkeltauglich». So wird das Verhalten bezeichnet, das die Lebensgrundlagen künftiger Generationen nicht zerstört.

Arbeitsgruppe Kreislaufwirtschaft Fenster

Die vom FFF ins Leben gerufene Arbeitsgruppe Kreislaufwirtschaft Fenster hat sich zum Ziel gesetzt, die Branche beim Umsetzen der Kreislaufwirtschaft zu unterstützen. Dies einerseits durch Vernetzen der verschiedenen Akteure, andererseits durch Optimierungen von der Produktentwicklung bis hin zu ReUse und Recycling.