Fokus auf Holzbetriebe
Foto: Yannick Andrea/Schweizer Berghilfe
Zwei Drittel des Schweizer Waldes befindet sich in den Bergen. Dort sind Holzbetriebe der drittwichtigste Arbeitgeber nach der Landwirtschaft und dem Tourismus. Die meisten dieser Firmen in den Bergen sind Klein- und Kleinstunternehmen. Sie haben oft nicht die Möglichkeit, Investitionen aus eigener Kraft zu stemmen. Deshalb legt die Schweizer Berghilfe 2026 ihren Fokus auf Schreinereien und andere Betriebe der Holzwirtschaft.
Investitionen, nicht laufende Kosten
Die Berghilfe unterstützt Betriebe, die in einer der vier Bergzonen liegen, mindestens einer Person eine Existenzgrundlage im Berggebiet ermöglichen und maximal 50 Angestellte beschäftigen. In Frage kommen zum Beispiel Investitionen in Produktionsgebäude, Maschinen oder auch in Aus- und Weiterbildungen. Nicht unterstützungsberechtigt sind hingegen bereits abgeschlossene Projekte sowie laufende Kosten oder Betriebsdefizite.
Restfinanzierung
Wo für zukunftsweisende Projekte die Mittel nicht ausreichen, kann die Schweizer Berghilfe einspringen. Sie übernimmt nur eine Restfinanzierung von geplanten Investitionen: Projektträgerinnen und Projektträger müssen zunächst eigene Mittel einbringen, öffentliche Fördergelder in Anspruch nehmen und andere Finanzierungsquellen ausschöpfen. Besteht dann noch eine Lücke, kann die Berghilfe für einen A-fonds-perdu-Beitrag angefragt werden.
Durch Spenden finanziert
Seit über 80 Jahren verbessert die Stiftung Schweizer Berghilfe die Existenzgrundlagen und Lebensbedingungen der Schweizer Bergbevölkerung mit finanziellen Beiträgen an zukunftsgerichtete Investitionen. Sie wirkt so der Abwanderung entgegen. Die Berghilfe ist ausschliesslich durch Spenden finanziert.

