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Fach-Info

Grosser Scheibenzwischenraum

 

Um Sonnenschutzsysteme wie Jalousien in Isoliergläser zu integrieren, sind grössere Scheibenzwischenräume (SZR) nötig als bisher üblich. Bei konventionellem, dicht abgeschlossenem Isolierglas sind die Abstände aber beschränkt. Führt man sie zu gross aus, nimmt die Belastung des Randverbundes und der Scheiben zu, was zu Undichtigkeiten und Glasbruch führt.

 

Dieses Problem lässt sich mit druckentspanntem Isolierglas (DEMIG) lösen. Darunter versteht man Konstruktionen, welche den Druckausgleich zwischen dem Scheibenzwischenraum und der Umgebung gewährleisten. Dabei muss das System funktionieren, ohne dass Feuchtigkeit in den SZR eindringen kann, was als schwierig umzusetzen gilt.

 

Ein Forschungsprojekt des Instituts für Fenstertechnik (IFT) Rosenheim hat nun gezeigt, dass solche langfristig funktionierende Konstruktionen möglich sind. Und zwar sowohl auf Ventilen basierende Systeme als auch solche mit Kapillaren. Je nach Format, Aufbau, Klimabelastung und angestrebtem Grad der Druckentspannung erscheinen für Kapillare Nutzungsdauern von über zwanzig Jahren realistisch, für Ventile sogar von vierzig Jahren.

 

Grössere Scheibenzwischenräume verbessern die Luftschalldämmung und erleichtern das Integrieren von Sonnenschutzsystemen in die Verglasungen. Es sind dadurch auch grössere Bautiefen möglich, die geometrische Wärmebrücken am Baukörperanschluss verringern. Und Isolierglas mit mehr als drei Scheiben lässt sich einfacher realisieren.

 

 

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