FachInfo

Hinter Gittern

Anstelle herkömmlicher Möbeltüren setzt Sugiura natürlich gewachsene Äste ein. 
Die Äste lassen sich parallel zur Vorderkante nach links oder rechts verschieben. 
In dem Möbel kann man sowohl offene als auch geschlossene Bereiche schaffen, ganz nach Bedarf. 

Dieses Möbel von Taishi Sugiura heisst «Hayashi». Das bedeutet «Wald» auf japanisch – der Muttersprache des Designers. Der Zusammenhang des Namens mit dem Sideboard ist sofort ersichtlich: Anstelle herkömmlicher Möbeltüren verwendet Sugiura natürlich gewachsene, asymmetrische Äste, die er im Frontbereich einsetzt.

 

Es handelt sich dabei um echte Äste von japanischen Zypressen. Sie sind auf ihrer Aussenseite flach angehobelt, so dass die markante Struktur des Holzes gut zur Geltung kommt. Damit man das «Hayashi»-Möbel auch wirklich nutzen kann, sind die Äste beweglich. Sie lassen sich parallel zur Vorderkante nach links oder rechts verschieben.

 

Durch diese Beweglichkeit lässt sich der Stauraum im Möbel anpassen. Man kann sowohl offene als auch geschlossene Bereiche schaffen, ganz nach individuellem Bedarf. Die Schönheit des Sideboards liegt in seiner Schlichtheit. Weil der Korpus sehr einfach gehalten ist, stehen die Zypressenäste umso mehr im Zentrum.

 

Die Äste sind nicht perfekt gerade gewachsen und stehen nicht in starren Reihen. Dadurch wirken sie lebendig. Ein solcher materialorientierter Ansatz prägt das gesamte Werk des Designers Taishi Sugiura . Er strebt immer auch die Interaktion von Menschen mit seinen Objekten an. 

 

 

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