Massiver Abbau
Weinig stellt sich auf schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen ein: Das Unternehmen plant einen Abbau von rund 400 Arbeitsplätzen innert zwei Jahren. Die Michael Weinig AG mit Hauptsitz in Tauberbischofsheim (D) ist das zentrale Unternehmen der Weinig-Gruppe. Sie bezeichnet sich als weltweit grössten Anbieter von Maschinen und Systemen in der Massivholzverarbeitung. Insgesamt werden rund 2500 Mitarbeitende beschäftig.
Schwierige Rahmenbedingungen
In einer Mitteilung führt Weinig die Massnahmen auf Herausforderungen wie die US-Handelspolitik, den anhaltenden Handelskonflikt zwischen den USA und China und auf die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine zurück. Diese Faktoren beeinträchtigten sowohl den Maschinenbau als auch die holzverarbeitende Industrie. Da eine baldige Verbesserung der Lage nicht absehbar sei, müsse die Weinig-Gruppe reagieren.
Internationale Produktion
Die Unternehmensgruppe produziert in Deutschland, Österreich, Luxemburg, den USA und in China und vermarktet die Produkte weltweit. Das Programm «Transformation 2027» sieht neben Prozessoptimierungen auch Kapazitätsanpassungen, sprich Stellenabbau, vor. «Hauptsächlich an den deutschen Standorten werden strukturelle Anpassungen erfolgen», heisst es offiziell.
In Deutschland mehrere Standorte
Demnach steht auch noch nicht fest, wo genau und bis wann die bis zu 400 Stellen abgebaut werden. Die Weinig-Gruppe unterhält in Deutschland neben dem Hauptsitz und einem weiteren Standort in Tauberbischofsheim Standorte in Nürtingen, Malterdingen (Baden-Württemberg), Illertissen (Bayern) und Alfeld/Leine (Niedersachsen).

