«Wirkungsvoll und zukunftsfähig»…
Kevin Casanova ersetzt Sandy Tschopp im Vorstand von Küche Schweiz. (© Morris Schmid, moël Visuals)



An seiner Generalversammlung in Aarau konnte der Branchenverband Küche Schweiz auf ein erfolgreiches 2025 zurückschauen. Die durchgeführten Veranstaltungen wie die Tage der Küchenneuheiten, der Swiss Kitchen Award oder der Küchenkongress verzeichneten rekordverdächtige Teilnehmerzahlen. Auch der Mitgliederbestand des Verbandes entwickelt sich erfreulich: Nach einer weiteren Zunahme zählt Küche Schweiz aktuell 283 Mitglieder.
Personelle Wechsel
Nach zwei Jahren Vorstandstätigkeit trat Sandy Tschopp aus beruflichen Gründen zurück. Sie wird durch den neu gewählten Kevin Casanova ersetzt. Er ist seit 2013 in verschiedenen Positionen bei der BSH Hausgeräte AG tätig. Aktuell leitet er den Vertrieb Objektgeschäft & Fachhandel in der Deutschschweiz. Turnusgemäss wiedergewählt wurden der Präsident von Küche Schweiz, Marc Herzog, sowie Daniel Hofer als Vorstandsmitglied.
Bildung: Planen und Verkaufen
Auch an der diesjährigen GV durften die Bildungsverantwortlichen jungen Berufsleuten Diplome überreichen. Neben den Küchenplaner/innen konnten jetzt auch die Absolventen des Lehrgangs «Küchen-Verkauf Küche Schweiz/VSSM» ihre Zertifikate entgegennehmen. Einen personellen Wechsel wird es bei der Kursleitung geben: Andreas Niederberger wurde verabschiedet, weil er von der HF Bürgenstock in die Privatwirtschaft wechselt.
«Führung – wirkungsvoll & zukunftsfähig»
Nach der Versammlung trat als Gastreferent Werner von Allmen auf. Als Gründer und CEO des Swiss Excellence Forum, einem Kompetenzzentrum für Unternehmensführung begleitet er Unternehmen und Führungskräfte in Transformationsprozessen. Als wichtigsten Treiber für den Erfolg eines Unternehmens nannte Werner von Allmen die Führung. Sie entscheide, ob die Mitarbeitenden – als wichtigste Ressource – gut performen könnten.
Künstliche Intelligenz
In seinem Vortrag wies Werner von Allmen darauf hin, dass Führungskräfte nicht in erster Linie fachlich kompetent sein müssten. Wichtiger sei, dass sie das Umfeld verstehen und die Zusammenhänge erkennen könnten. Weiter bezeichnete der Referent die künstliche Intelligenz als ganz zentral für die Führung. Er forderte die Küchenbauer auf, sich bereits heute mit dem Thema auseinanderzusetzen und die Möglichkeiten aktiv zu nutzen.

