Über die Grenze
Das nach der Übernahme neu formierte Leitungsteam von Hübscher Holzbau.
Die Hübscher Holzbau AG aus Beringen SH schafft sich in Deutschland ein neues Standbein. Sie übernimmt die Sachwerte und einen Grossteil der Mitarbeiter von HolzHaus Bonndorf. Im Juni musste das deutsche Unternehmen Insolvenz anmelden, jetzt kann es seinen Betrieb aufrechterhalten und wird per 1. September 2026 eine Hübscher-Tochter.
Nicht nur die geographische Lage nahe an der Schweizer Grenze mache das deutsche Unternehmen für sie attraktiv, sagt Vivien Sohn, CEO von Hübscher Holzbau. Interessant seien besonders die technischen Fertigkeiten im schlüsselfertigen Bau von Ein- und Mehrfamilienhäusern aus Holz. Dieser Bereich soll jetzt unter dem neuen Namen «Hübscher Holzhaus» weitergeführt werden.
Die Geschäftsführung in Bonndorf übernimmt der bisherige Technische Leiter Benjamin Wollenzien. Unterstützt wird er von einem Führungsteam aus langjährigen Mitarbeitenden. Zudem erhalten von der zuletzt etwa 55köpfigen Belegschaft rund zwei Drittel eine Neuanstellung. Ohne den Einstieg von Hübscher Holzbau wäre der Geschäftsbetrieb am 31. August vollständig eingestellt worden.
Mit dem nur 30 km vom Stammhaus entfernten Standort Bonndorf erweitert die Hübscher Holzbau AG ihre Kompetenzen und Kapazitäten im Holzhausbau und stärkt gleichzeitig die Präsenz in Deutschland. Für das rund 80 Mitarbeitende umfassende Hübscher-Team in Beringen sind aufgrund des Zukaufs keine personellen Veränderungen geplant.

