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Fach-Info

«Meine Leidenschaft ist Holz»

Roger Lindauer (rechts) und Dominik Tanner bei der Verleihung des Swiss Kitchen Awards. 
Die Sieger-Küche FUSION ist ein Hingucker: schlicht, funktional und ökologisch. 

Beim Swiss Kitchen Award 2017 war die Lindauer AG die grosse Siegerin. Zur eigenen Überraschung hat die Schreinerei damals nicht nur bei der Publikumsabstimmung in der Kategorie Schönste Küche gewonnen, sondern auch einen Fachjury-Award. Roger Lindauer erklärt die Hintergründe.

Was hat die Lindauer AG bewogen am Swiss Kitchen Award (SKA) 2017 teilzunehmen?

Roger Lindauer: Die Idee für unser Projekt FUSION kam von einem Mitarbeiter, ebenso der Vorschlag zur Teilnahme am Swiss Kitchen Award. Ich bin stolz, dass wir Mitarbeiter haben, die Impulse auslösen und für diese einstehen. Wir wollten schon 2015 eine ökologisch nachhaltig produzierte Küche realisieren, die ein modernes und zeitgemässes Design aufweist, Holz und Keramik in sich vereint und harmonisch kombiniert. Das Resultat war unsere Küche FUSION. 

Lange Zeit war fraglich, ob wir im Frühling 2017 überhaupt am SKA teilnehmen können. Aufgrund eines Brandes in unseren Produktionsräumlichkeiten entstand grosser Schaden. Dies hat die Prioritäten natürlich verschoben. Unser Team hat einen grossartigen Effort geleistet, so dass eine Teilnahme dennoch möglich war.

Dem Gewinn des Fachjury Awards messe ich persönlich eine höhere Bedeutung zu. Gefreut haben wir uns über beide Awards allemal.

Wer ist die treibende Kraft der Küche FUSION? 

Alle in der Planung involvierten Mitarbeiter kamen mit Vorschlägen, auch ich. Die zündende Idee hatte jedoch ein Mitarbeiter aus der Avor, dessen Vorschlag wir letztlich realisiert haben. Für mich als Unternehmer ist es toll und sehr befriedigend zu sehen, dass wir Talente in allen Bereichen unseres Unternehmens haben

Was hat die Final-Teilnahme und der Gewinn von zwei Awards am SKA 2017 in Ihrem Unternehmen ausgelöst?

Die Teilnahme hat zweifelsfrei einige positive Entwicklungen mitgeprägt: Der Award-Gewinn hat uns Publizität gebracht und zu einem höheren Bekanntheitsgrad verholfen. Wir waren plötzlich auf dem Radar von Firmen und Lieferanten, mit denen wir bis anhin wenig oder keinen Kontakt gepflegt haben, auch aus dem Ausland. In diesem Sinne kann man von einer positiven «Katalysator-Wirkung» sprechen. Die Resonanz und Rückmeldungen aus dem geschäftlichen und persönlichen Umfeld waren beeindruckend.

Hatte der Gewinn der Awards unmittelbare Auswirkungen auf Ihre Umsatzentwicklung?

Diese Frage ist nur schwer zu beantworten, ich bin diesbezüglich eher zurückhaltend. Nach dem Gewinn der SKA 2017 haben wir uns für eine Teilnahme an der Swissbau entschieden. Die Kombination dieser beiden Elemente, Publizität und Messepräsenz in Basel, haben sich auf jeden Fall positiv auf die Geschäftsentwicklung ausgewirkt. Unter anderem haben wir auch eine Anfrage vom German Design Award erhalten. Allerdings entschieden wir uns gegen eine Teilnahme, da wir auf den heimischen Markt fokussieren.

Sie sind dieses Jahr selbst in der Fachjury für den SKA 2019. Was bedeutet Ihnen das?

Es ist eine Ehre. Für mich ist der Einsitz in eine Fachjury Neuland. Insofern sehe ich dem Fachjury-Tag mit Neugier entgegen. Die personelle Besetzung erscheint mir spannend, so dass ich mit einem guten Ergebnis rechne.

 

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