FachInfo

Ein wichtiger Branchentreffpunkt

CEO Patrick Oeschger (rechts) und sein Vater, die Gastgeber der Schreiner 2015. 
Traditionsgemäss findet die Schreiner in der Tennishalle des Sportzentrums Grindel statt. 
Informatik für Schreiner im umfassenden Sinn geniesst an der Messe hohen Stellenwert. 
Messebesucher konnten das nahe gelegene Logistikcenter von OPO besichtigen. 

Vom 19. bis am 21. März fand in Kloten/Bassersdorf zum 7. Mal die SCHREINER statt. Rund 3500 Besucher nahmen die Einladung der veranstaltenden OPO Oeschger AG an. Nicht weniger als 116 Aussteller präsentierten ihre aktuellen Angebote. Doch die Messe ist mehr als nur eine Produkte-Show. Sie hat sich auch zum wichtigen Treffpunkt für Fachleute entwickelt, wie die zahlreichen Gespräche von Schreiner zu Schreiner zeigten.

 

An der Messe geht es vergleichsweise ruhig zu und her. Es ist weniger hektisch als an der wesentlich grösseren Fachmesse Holz in den Basler Messehallen. «Für ihren Besuch bei der Schreiner 2015 nehmen sich die Fachleute offensichtlich mehr Zeit als bei anderen Messen», bringt es Hugo Gähwiler, Leiter Marketing bei OPO, auf den Punkt. Aus diesem Grund seien auch die angebotenen Fachreferate jeweils gut besucht.

 

Der allergrösste Teil der Aussteller ist entweder Lieferant von OPO oder bietet Software für Schreiner an. Dies soll auch so bleiben. Gemäss Hugo Gähwiler hat die Messe keine Ambitionen grösser zu werden. «Es gibt Unternehmen, die auch gerne bei uns ausstellen würden, etwa Holzwerkstoffhändler oder Anbieter von stationären Maschinen. Doch wir haben schlicht keinen Platz mehr.»

 

Theoretisch könnte man zwar den Messestandort wechseln. Die unmittelbare Nachbarschaft zum Hauptsitz von OPO Oeschger ist den Veranstaltern aber wichtig. Dies nicht nur wegen der vorhandenen Infrastruktur: Parallel zum «normalen» Messebetrieb boten sie auch in diesem Jahr Führungen durch das moderne Logistikcenter an. Diese Gelegenheit nutzten erneut zahlreiche Besucher.

 

Am 26. und 27. März findet die Messe auch noch in Lausanne statt. Hier rechnen die Veranstalter mit weiteren 1000 Besuchern.