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Fach-Info

Entspannter Wohnungsmarkt

Bild: Egger Glas 

Eine geringere Zuwanderung hat die Lage auf dem Schweizer Wohnungsmarkt etwas entschärft. Dies zeigt eine Untersuchung des Bundesamtes für Wohnungswesen (BWO). Die Zahl der schweizerischen Haushalte hat 2017 wie im Vorjahr um 0,6% zugenommen. Diejenige der ausländischen jedoch nur um 1,1%, im Vorjahr waren es noch 2,5%. Diese Entwicklung hat zum entspannteren Mietwohnungsmarkt geführt: Dort herrschte insgesamt ein leichtes Überangebot. 

 

Auf dem hauptsächlich von schweizerischer Nachfrage geprägten Wohneigentumsmarkt überstieg die Nachfrage hingegen das Angebot, und zwar in allen Preissegmenten. Eine Rolle spielt hierbei laut BWO auch, dass sich die Wohnbautätigkeit in den letzten Jahren stark in Richtung Mietwohnungen verschoben hat. 

 

Das Tessin, die Ostschweiz und die Nordwestschweiz sind sehr gut mit Miet- und Eigentumswohnungen versorgt. Noch immer angespannt zeigt sich die Marktsituation vor allem in der Zentralschweiz, in der Region Zürich und auch wieder im Espace Mittelland.

Immerhin befand sich der Mietwohnungsmarkt der Grossregion Zürich 2017 erstmals seit 2005 im Gleichgewicht. 

 

Für 2018 erwartet das BWO, dass sich die Situation nicht ändert. Zwar sei die Bautätigkeit im laufenden Jahr leicht rückläufig, die Investitionen in den Mietwohnungsbau blieben aber hoch. Bei guter Konjunktur und anhaltend tiefen Zinsen werde der Druck auf das Wohneigentum kaum nachlassen. Damit wird sich gemäss BWO das Ungleichgewicht zwischen Mietwohnungen und Wohneigentum weiter verschärfen.

 

 

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