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Fach-Info

Holz reduziert Krankheitserreger

 

Österreichische Forscher können die antimikrobielle Wirkung von Lärchenholz nachweisen. In einer gemeinsamen Studie der FH Campus Wien sowie der FH Salzburg wurde untersucht, wie sich Krankenhauskeime auf Lärchenholz verhalten. Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Trend: Je länger die Krankheitserreger auf Lärchenholz verbleiben, desto weniger von ihnen überleben.

 

Untersucht wurden zwei besonders in Spitälern gefürchtete Krankheitserreger. Sie gefährden besonders Menschen mit einem schwachen Immunstatus. Im Rahmen der Studie wurde auf Lärchenholz eine deutliche Keimzahlreduktion festgestellt, wobei diese auf Splintholz grösser ist als auf Kernholz. Die Ergebnisse der mikrobiologischen Untersuchungen zeigen auch, dass sich die Bakterienzahl auf Holzwürfeln rascher vermindert als auf Holzspänen.

 

Die antimikrobielle Wirkung kann mit den Holzinhaltsstoffen des besonders extraktstoffreichen Lärchenholzes in Verbindung gebracht werden. Offen bleibt, welche Holzeigenschaften genau die in der Studie nachgewiesene Reduktion bewirkt. Die Forscher sollen deshalb auch solche Fragen noch beantworten.

 

Die Erkenntnisse der Studie belegen, dass Lärchenholz aufgrund dieser antimikrobiellen Wirkung grosses Potenzial für den Einsatz in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen hat. Insbesondere im Möbel- und Innenausbau von Bereichen, in denen besonderen Wert auf Sauberkeit, Keimfreiheit, keimhemmende Wirkung und Keimabtötung gelegt wird. Ausserdem reduziert Holz den Stress und beeinflusst die menschliche Stimmung positiv, wie andere Studien belegen.