Schöner als der Inhalt
Die Befindlichkeit der Nutzer soll genauso viel Bedeutung haben wie die Funktion der Dosen.


Zum Öffnen lässt sich jeder der sieben Schieber wegdrehen. So wirkt «Helia» wie die Sonne oder eine Blume. Dank je vier eingebauten Magneten schliessen die Schieber auch wieder sicher. Jedes der darunter liegenden Fächer bietet Platz für einen Tagesbedarf an Medikamenten. «Helia» fasst so einen ganzen Wochenbedarf, ist kompakt genug für die Handtasche und sieht auch auf dem Küchentisch gut aus.
Dinge, die uns wichtig sind, bewahren wir so auf, dass sie ihrer Bedeutung gerecht werden. Schmuck ruht in gefütterten Schachteln, Uhren werden in passenden Etuis geliefert. Wer täglich Medikamente einnehmen muss, für den ist die Pillendose sehr wichtig. Die rechteckigen Modelle aus der Apotheke wirken sehr klinisch und haben sich in den letzten Jahrzehnten kaum verändert.
Für den Designer Adam C. Miller hat aber die Befindlichkeit der Nutzer genauso viel Bedeutung wie die Funktion solcher Dosen. Also das gleiche Prinzip, nach dem schon Lesebrillen zu modischen Accessoires wurden oder Sicherheitsschuhe zu sportlichen Modellen. Entsprechend sollen die «Helia»-Dosierboxen es wert sein, sichtbar präsentiert zu werden – persönlich und würdevoll, anstatt in einer Schublade versteckt zu werden.
Die edlen Holzboxen werden auf Kickstarter lanciert. Die Kampagne umfasst unter anderem ein Tag & Nacht-Set. Es besteht aus einer hellen Ahorn-Dose und einer dunklen Nussbaum-Variante, jeweils graviert mit Sonne und Mond. Zusätzlich gibt es personalisierte Optionen, Download-Anleitungen zum selber Herstellen und weitere Extras. Lieferbar soll «Helia» Ende 2026 sein.

