Strecken oder rollen?
Die Keilverschluss-Verbindungstechnik basiert auf Profilen, die auf eine flexible Schicht aufgebracht werden. Durch Ineinanderschieben in ein gleich aufgebautes Gegenstück verkeilen sich die Einzelteile und bilden von selbst die gewünschte stabile Form. Die Verbindungen nehmen Zug- und Druckkräfte extrem gut auf und stabilisieren sich unter Last selbst.
Hauptvorteil des Systems ist seine Platzersparnis: Zum Beispiel passen 20 so hergestellte wellenförmige Parkliegen flach gelagert auf eine einzige Palette. Das schafft Platz, sowohl zur Lagerung als auch beim Transport. Der Auf- und Abbau funktioniert trotzdem schnell und intuitiv durch einfaches Stecken und Verkeilen vor Ort. Werkzeug ist keines erforderlich.
Das System lässt viel zu, mit ihm kann man auch unkonventionelle Ideen umsetzen. Die Freiformen sind frei bestimmbar und können an unterschiedliche Anforderungen angepasst werden. Weil das zugrunde liegende Prinzip weder auf bestimmte Materialien noch auf feste Grössenordnungen beschränkt ist, lässt es sich auf unterschiedliche Anwendungen und Massstäbe übertragen.
Die Idee hinter der Keilverschluss-Verbindungstechnik stammt von Matteo Kern. Ziel des jungen Deutschen ist es, die Technologie gemeinsam mit Anwendern und Projektpartnern kontinuierlich weiterzuentwickeln. Dabei setzt er auf einen offenen, partnerschaftlichen Entwicklungsansatz.

