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Hingucker

Wer kommt in die Kiste?

In kürzester Zeit sollen auch wenig geübte Heimwerker aus flach verpackten Holzteilen eine Wand oder gar ein ganzes Gebäude erstellen können. Vom Gartenstudio bis zum Wohnhaus. Das ist das Ziel der englischen Entwickler von «U-Build». Bauen soll dank dem System für weite Teile der Bevölkerung erschwinglich werden. 

 

 

Basis des Systems bilden zahlreiche einseitig deckellose Kisten aus Multiplex. Sie bestehen aus gefrästen Teilen, werden zusammengeklopft und verschraubt. Die einzelnen Elemente lassen sich dann in der gewünschten Konfiguration zusammenbauen. Dort wo es nötig ist, werden die Hohlräume mit Dämmung gefüllt.

 

«U-Build» ist aber nicht nur kosteneffizient, sondern auch umweltverträglich: Am Ende der Lebensdauer einer Konstruktion kann man sie wieder in ihre Einzelteile zerlegen, recyceln oder wiederverwenden. Weil die Multiplexplatten in der Nähe des Bauobjekts von regionalen Holzbearbeitungsfirmen gefräst werden, sind auch die Transportwege kurz.

 

Entwickelt wurde «U-Build» vom Londoner Studio Bark. Es wurde 2014 von Wilf Meynell gegründet und hat sich auf die Entwicklung von nachhaltigem Design spezialisiert. Andere kürzlich abgeschlossene Projekte des Architekturbüros sind ein vollständig biologisch abbaubares und recycelbares Korkgebäude und eine netzunabhängige Scheune.