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Fach-Info

Den Dreh raus

Mit einem Dreh um 90 Grad bleibt die Tischfläche starr. 
Zusammengeklappt geht FAN auch als kleine Skulptur durch. 
Mit offenem Tischblatt wird FAN zur praktischen und schönen Ablagefläche. 
Traditionelle chinesische Fächer haben die Designerin inspiriert. (Bilder: Pelin Özbalcı) 

Die türkische Designerin Pelin Özbalci hat für ihren Beistelltisch FAN eine einfache aber gleichzeitig elegante Methode entwickelt, um eine klappbare Oberfläche starr zu halten. 

Der Mechanismus funktioniert mit Hilfe eines zentralen Drehpunkts und einer 90-Grad-Drehung. Das runde Tischblatt besteht aus einzelnen Lamellen, die mit einem darunter liegenden Netz verbunden sind. 

 

 

Dreht man das Blatt so, dass seine Fugen rechtwinklig zum Tisch verlaufen, hält das Stützteil in der Mitte die Fläche gerade. Dreht man sie zurück, bis die Lamellen parallel zum Tisch liegen, knickt das Blatt und seine beiden Seitenteile klappen hinunter. Das Ergebnis: ein Möbelstück, das aussieht wie eine Skulptur, bis das Tischblatt wieder gedreht wird, um ein Beistelltisch zu werden. 

 

Der Platz auf dem Tisch ist durch das Stützteil, das die beiden Hälften zusammenhält, entsprechend begrenzt. Für eine Tasse Kaffee oder ein kleines Buch reicht der Platz jedoch problemlos. Beistelltisch FAN hat einen Fuss aus Beton, die Tischfläche ist aus Eiche.

 

Die einfache Klappfunktion wird bei traditionellen chinesischen Fächern seit jeher angewendet. Pelin Özbalci liess sich davon inspirieren und hat den Mechanismus neu interpretiert. (mw)