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Fach-Info

Hoch hinaus mit Holz

Beim «Tilia Tower» tritt Star-Architektur auf ökologische Bauweise. 
Der Turm bietet Platz für einen interessanten und vielseitigen Nutzungsmix. 
Angenehm Wohnen in Holz.  

In Prilly, einem Vorort von Lausanne, könnte mit dem Bau des «Tilia Tower» das höchste Holz-Hybrid-Hochhaus der Schweiz entstehen. Läuft alles nach Plan, ragt das Gebäude dereinst 85 Meter in die Höhe.  

 

Entworfen wurde der «Tilia Tower» von den beiden Architekturbüros 3XN (Kopenhagen) und IttenBrechbühl (Standort Lausanne). Mit ihrem ambitionierten Projekt haben sie sich bei einem international ausgeschriebenen Wettbewerb durchgesetzt. Die Ausschreibung gab den Einbezug von Holz nicht explizit vor, der Bau soll aber exemplarisch sein in Sachen Nachhaltigkeit. Was die Architekten zur Holz-Hybrid-Konstruktion führte. Nebst dem Turm beinhaltet das Projekt die Renovierung und Umgestaltung von zwei Nachbargebäuden.

Markanter Riese

Auf 27 Geschossen ist ein vielseitiger Nutzungsmix vorgesehen: Wohnungen, ein Hotel, Coworking-Spaces, Restaurants und Cafés sowie Ladenflächen. Auffallend ist die markante, organisch anmutende, Fassadenstruktur des Turms. Diese ergibt sich durch die einzelnen Wohneinheiten, die gestapelt angeordnet werden und untereinander vorspringen.

Komplexitätslöser

Die Itten+Brechbühl AG, mit Hauptsitz in Bern, hat sich auf grosse und komplexe Bauten spezialisiert. Bei der Realisierung des prestigeträchtigen Swatch-Headquaters in Biel waren sie als lokale Architekten für die Gesamt- und Planungsleitung verantwortlich. (mw)

 

Bild/Visualisierung: 3XN